Mathespiele

Auf den ersten Blick scheint das Spiel Speedolino Klassik ein reines Mathespiel zu sein. Ja, es wird in jeder Spielrunde gerechnet. Das ist auch beabsichtigt: Wir alle können viel mehr Kopfrechentraining gebrauchen. Der Taschenrechner oder das Handy hat uns schon viel zu viel davon abgenommen, bestimmte Dinge zu errechnen.

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Das Kuriose ist, dass dieses Spiel aber auch im Deutschunterricht, im Bio und im Erdkundeunterricht eingesetzt werden könnte mit den gleichen Spielregeln , mit den gleichen Rechenaufgaben. Speedolino trainiert nämlich weit mehr als das Kopfrechnen und das Gedächtnis ( was übrigens auch für das Kopfrechnen nicht von Schaden ist.) Speedolino trainiert die geistige und kognitive Flexibilität, das Inibitions-Vermögen (die Fähigkeit, bei einer Sache zu bleiben und sich nicht abzulenken zu lassen) und das Arbeitsgedächtnis. Es wird also auch die Konzentrationsfähigkeit trainiert und konzentriert arbeiten zu können, nützt in jedem Unterrichtsfach.

 

Enten und Küken hingegen sind klassisch für das Rechentraining vor allem für das Zahlenverständnis entwickelt worden. Schnell erfassen scheinbar spielerisch Kinder Zahlenräume bis 10, 100, 1000 ...100 Milliarden innerhalb kürzester Zeit. Viel schneller, als die Schule es eigentlich vorsieht. Am Ende steht immer der Erfolg. Den messe ich meist mit unserem neu entwickelten Zahlenstrahl, wo Kinder Zahlen schätzen müssen, auf- oder abrunden, wo der Vorgänger und der Nachfolger bestimmt wird und... auf dem man Autorennen veranstalten kann 😊

Wenn dann noch der in der Schweiz entwickelte Steinzeitcomputer hinzukommt, den wir zum Enten-und Kükenspiel „Addieren und Multiplizieren“ weiterentwickelt haben, ist jedes Kind begeistert und mag gar nicht mehr aufhören zu rechnen. Am Ende werden „dem Lehrer“ die Aufgaben gestellt. Verrückte Welt.

 

Und dann wäre da ja noch die „Speedolino Lernrallye“. Natürlich wurde sie vorrangig als Alternative für langweiliges Vokabeltraining entwickelt. Aber wer sagt denn , dass man damit nicht auf das 1x1 erlernen kann. Vielleicht lernt Mama das große 1x1, während sich Kind das kleine 1x1 „reinzieht“. Wer lernt schneller? Fakt ist, dass beide am Ende keine Fehler machen und „wie aus der Pistole geschossen“ das neuerworbene Wissen parat haben. Das Gleiche gilt für alle anderen Matheaufgaben.