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Voigtis Tipps zum Sprachenlernen

Diese Lernmethoden führen zwangsläufig zum Erfolg.

Von Vera F. Birkenbihl, über Sebastian Leitner mit seinem Patiencesystem, bis hin zu unseren eigenen Erfindungen, wie zum Beispiel der Lern-Rallye.

Hier erhalten Sie eine tolle Zusammenfassung zum Thema Sprachen lernen.

Leseprobe:

  1. Einführende Worte

Hallo lieber Gehirnverbesserer,

Russisch 2, Englisch 1, Französisch 1. Ich habe diese drei Sprachen gelernt, aber von meinem Schulwissen ist leider nur wenig hängen geblieben. Woran liegt das? War ich damals nicht fleißig genug? Na, dann hätte ich wohl nicht diese guten Noten bekommen.
Aber woran liegt es, dass meine Fremdsprachenkenntnisse nicht so gut sind, wie ich sie wünschte?

Mein Name ich Jens Voigt und ich bin kein Fremdsprachenlehrer. Ich bin zwar Lehrer, unterrichte aber weder Englisch noch Französisch oder Spanisch. Aber ich habe mir mit meiner Akademie für Lernmethoden auf die Fahne geschrieben, Möglichkeiten zu finden oder zu entwickeln, um das Leistungsvermögen des Gehirns besser zu nutzen. Wir haben schon viele Methoden entwickelt- über Gedächtnistechniken, Visualisierungstechniken und Verfahren, um das Rechnen besser zu beherrschen.

Wenn ich mich für eine Methode entscheide oder eine entwickle, muss sie leicht zu erlernen sein, Spaß machen und Erfolg bringen. Das Rezept dabei ist einfach: Wir müssen einfach nur immer beide Gehirnhälften aktivieren, dann wird es meist spielerisch leicht.

Auf meinem Weg bin ich sehr interessanten Menschen begegnet, unter anderem Vera F. Birkenbihl, in deren Pilotgruppe ich 5 Jahre lang aktiv tätig war. Ihre Lernmethode, eine Fremdsprache zu lernen, funktioniert wunderbar. Dabei hatte sie im Schulunterricht ein Ungenügend im Fach Englisch und wanderte anschließend nach Amerika aus.
Später mit ihrer Methode war sie in der Lage, in dem Land, in dem sie einen Vortrag zu halten hatte, diesen in der Landessprache vorzutragen (Hebräisch, Arabisch, Chinesisch, Koreanisch, Japanisch, Spanisch, Französisch usw.) Man spricht von 23 Sprachen, die sie beherrschte.

Ohne Schule, denn in dieser galt sie ja als inkompetent und kaum lernfähig.

Bei mir war es einerseits die fehlende Motivation- Russisch mussten wir in der DDR alle sprechen und hatten es bis zum Studium, doch war es uns eine eher unbeliebte Sprache, Englisch und Französisch konnten wir kaum anwenden- die Grenzen waren noch zu. Ich habe mich zwar in meiner Schulzeit mit meinem japanischen Freund Hikaru Watanabe geschrieben, schriftlich ging es auch ganz gut, aber ich hatte kaum eine Gelegenheit, Englisch aktiv zu sprechen.

Generell sind wir Deutschen nicht die Profis im Gebrauch einer Fremdsprache. Das liegt natürlich auch daran, dass wir mit unserem Deutsch im Ausland relativ weit kommen. Unsere Nachbarstaaten haben sich auf unsere Sprache eingestellt und wenn ein Niederländer mit uns kommunizieren möchte, spricht er uns mit Deutsch an, wir hingegen können weiterhin in unserer Sprache weitersprechen. Manchmal sind wir noch so arrogant und amüsieren uns über die komischen Dialekte oder „schlechte“ Grammatik der anderen…

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